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26. Februar 2009

Anoroc - Antigone (2007)

Wer sich mit dieser Musikrichtung besser auskennt wird sich nicht schwer tun Anoroc zu schubladisieren. Da ich in diese Richtung leider nur wenig kenne, ist es schwer für mich sie einzuordnen. In erster Linie fallen mir aber beim Hören gewisse Züge von Dispatch, Incubus oder auch Pearl Jam auf. Das sind auch 3 Bands, die ich sehr zu schätzen weiß und die mit Gewissheit auch Einfluss auf den Sound von Anoroc hatten, haben und in Zukunft auch haben werden.

Bereits vor einigen Jahren, als ich Anoroc zum ersten Mal bei einem Band Contest in Innsbruck live erleben durfte, haben sich diese durch ihre Aufrichtigkeit der Musik gegenüber immens aus der Masse hervorgehoben - ein Gefühl, das auch diese CD zu vermitteln versucht. Die professionelle Aufnahme, die sich auf dem Debüt findet, überzeugt bereits beim ersten Einlegen der CD in den Player. Die Texte sind gut überlegt und noch besser gesungen, sehr gute Arrangements und funkige Gitarren. Genau die richtige Abwechslung zum fordernden Sound, der sonst auf diesem Blog vorgestellt wird.

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Someone who is well versed with this genre won’t have difficulties to classify Anoroc. But it’s really hard for me to relate to this music because I know only a few bands like this. First and foremost my attention is attracted by certain lineaments from bands like Dispatch, Incubus and also Pearl Jam. Three bands I really appreciate and had (and will continue to have) a bearing on the sound of Anoroc for sure.

A few years ago I saw Anoroc the first time at a band-contest in Innsbruck. They were highlighting themselves out of the crowd with their honesty of making music. A feeling that also their debut CD knows to interfere. The professional production of Antigone makes sure to excite from the very first moment. The lyrics are deliberate and very well performed, excellent arrangements and funky guitars. The perfect alternative to the quite demanding your introduced to here elsewise.


Genre: Funk Rock, Rock
320 kbit/s (CBR)
(42:10)

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12. Februar 2009

Doomina - March On, Dead Man (2008)

Wüstensand in Kärnten, dem südlichsten Bundesland Österreichs? Wer hätte das gedacht? Vier junge Herren aus Völkermarkt machen dies möglich, nämlich: Daniel, Michael, Christian und Thomas. Mit einer gesunden Mischung aus Sludge und Stoner Rock haben Doomina auf ihrem zweiten Demo „March On, Dead Man“, in Form von vier Songs, einen sehr schmackhaften Cocktail am Start. Dies zeigt sich schon beim ersten Track „El Magneto“, einem gnadenlosen Stampfer. Fast schon jazzig beschwingt beginnt „Psychotron“, solche Töne hätte man sich nicht unbedingt erwartet. Wunderbar atmosphärisch gleiten sie dahin, bevor sich dichte Gitarrenwände erheben. Die zweite Hälfte der Demo unterscheidet sich da schon sehr von der Ersten. Das mag einerseits daran liegen, dass die ersten beiden Songs älter sind, als die beiden Anderen und andererseits auch an der stilistischen Weiterentwicklung der Band. Die Songs sind mindestens doppelt, und bis zu drei Mal so lang und sie klingen überlegter, ausgereifter und frischer. Bei „March On, Dead Man | Hypersonorous“ und „Morbus Sacer | In The Absence Of God“ wird der Stoner Rock etwas zurück geschalten und Post Rock tritt mehr in den Vordergrund. Ich muss sagen, die beiden Songs sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen und sie lassen auf mehr hoffen. Super, Burschen!

©beyondsalvation

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Desert sand in Carinthia, the most southern state of Austria? How’s that even possible? Four young gentlemen from Völkermarkt make this possible: Daniel, Michael, Christian und Thomas. Doomina is presenting themselves with a healthy mixture of Sludge and Stoner Rock on their second demo „March on, Dead Man“. A very tasty four track sound cocktail. The first track „El Magneto“ shows itself as a merciless steam roller. Nearly jazzy and swinging is the beginning of „Psychotron“, I wouldn’t have expected such tunes. They’re sliding marvellously atmospheric, before close guitar walls rise. The second half of the demo differs pretty much from the first. That may be on the one hand, because the first two songs are older, as the other two and on the other hand, because of the band’s stylistic advancement. The songs are at least double, and up to three times so long and they sound considerate, matured and more fresh. „March On, Dead Man | Hypersonorous“ and „Morbus Sacer | In The Absence Of God“ have less Stoner Rock and more Post Rock influences. I have to say, that both songs really got into my heart and it leaves me there hoping for more. Super, guys!

©beyondsalvation


Genre: Sludge, StonerRock, Instrumental
128 & 160 kbit/s (CBR)
(35:47)

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12. Januar 2009

Our Ceasing Voice - Steadied Stars In The Morphium Sky (EP) (2009)


Viele Bands haben ein gemeinsames Problem: Sie wissen zwar, dass sie Musik machen wollen, nicht aber wie diese im Endeffekt genau klingen soll. Darum und weil es heute schon fast zwingend ist, als Band zu behaupten einen Musikstil zu machen, der sich nirgendwo einordnen lässt, wird dann aus dem angesammelten Rohmaterial etwas gebastelt, für das es keinen wirklichen Plan oder Bestimmung gibt. Dementsprechend klingt meistens das Ergebnis: Gute Ansätze und weiter nichts.

Ganz anders ist der Eindruck den man von der Musik hat, die sich auf „Steadied Stars in the Morphium Sky“ befindet. Hier hat man nicht das Gefühl, dass man es mit einer Band zu tun hat, die sich einfach so zum Zeitvertreib einmal ein bisschen an eigenen Liedern versucht. Man ist nicht überrascht davon, wenn man erfährt dass es sich bei „Our Ceasing Voice“ um 3 junge Menschen handelt, die sich über das gewöhnliche Maß hinaus für Musik begeistern und sich auch dementsprechend intensiv damit auseinandergesetzt haben. Jedoch zeigt sich dies nicht – wie viele vielleicht vermuten würden – in waghalsigen Experimenten und überbordender Vielfalt, sondern gerade in der Einfachheit, der Zurückgezogenheit, der Reduktion aufs Wesentliche.

Schon im ersten Lied der EP, das den Titel „The inevitable Fall“ trägt, wird schnell offenbar, dass Our Ceasing Voice ihre selbstgestellte Aufgabe überaus ernst nehmen. Diese könnte lauten: „Den Zuhörer auf eine kurze Reise mitzunehmen, ohne dass dieser sich dessen richtig bewusst wird“. Das Lied nimmt sich zunächst lange dazu Zeit, eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Wie ein langsam aufsteigender Heißluftballon gewinnt es Meter um Meter an Höhe. Erhitzt durch Emotionen die zu tief gehen um direkt deutlich ausgesprochen zu werden, drängt die Luft nach oben. Die unterdrückten inneren Stimmen bestätigen es: Hier ist etwas, das sich Raum verschaffen muss und wird. Ab 6:40 verdichtet sich diese Vorahnung und wird blitzschnell Realität. Der Absturz ist unvermeidlich. Genauso wie die Gewissheit, dass es danach ruhig sein wird. Aber ist diese Ruhe wirklich das, was man mit seinem Flug in den Himmel erreichen wollte, das, was man gesucht hat?

Bevor man sich darüber klar werden kann, wird man von den ungewöhnlichen Samples abgelenkt und an einem neuen Ausgangspunkt abgesetzt: Eine reinigende Atmosphäre, ein klärendes Gefühl, eine Melodie die doch eine gewisse Hoffnung enthält. Und plötzlich vernimmt man den Countdown... 3 ... 2 ... 1 ... Zero und findet sich selbst in der nun startenden Rakete wieder. Der Heißluftballon war nur ein zögerlicher Versuch - er musste scheitern! Jetzt aber ist es Zeit herauszufinden ob man sie nicht doch überwinden kann, diese Hürde, die Erdanziehungskraft, (was auch immer sie für jeden Einzelnen Unterschiedliches bedeuten mag...) ob es nicht doch möglich ist die Atmosphäre zu verlassen. Die Frage bleibt letztlich unbeantwortet, denn auch wenn es vielleicht gelungen ist, hat man mit dem ganzen Bewusstsein seiner Vergangenheit, seiner uneingestandenen Verbundenheit mit den Dingen nicht doch die ganze Welt hinter sich hergezogen? Dreht sich die Welt nicht langsam und gleichförmig wie immer an dem neuen Platz, an den wir sie mit all unserer Kraft gezogen haben? Hat sie unsere Anstrengung überhaupt bemerkt, oder besteht der einzige Unterschied wirklich darin, dass wir nun müde sind? Für mich ist „Of Lives once lost“ der absolute Höhepunkt des Albums, weil es bewegt ohne etwas Bestimmtes zu versprechen, weil es keiner Drohungen bedarf um uns Angst zu machen und weil es Fragen stellt anstatt Antworten zu geben, die hier nur lächerlich wirken würden.

„As the Horizon’s on Fire“ beginnt erneut mit einem sphärischen Aufbau. Die schwer verständlichen Vocals vermitteln den Eindruck einem gebrochenen Menschen gegenüberzustehen, der nicht mehr in Lage ist seine Geschichte zu erzählen. Doch der Blick in sein Gesicht, auf seine Narben, in die Leere seiner Augen verrät uns was mit Worten doch nicht zu sagen wäre. Toll ist bei diesem Lied vor allem der interessante Einsatz des Hintergrundbeats, aber auch der minimalistische Gesang, der etwas an die ruhigsten Einlagen eines Maynard James Keenan erinnert, gefällt mir persönlich sehr. Schade, dass davon nicht etwas mehr zu hören ist.

Das letzte Lied der EP „Dazzled Eyes are shut“ wartet noch einmal mit einer gewaltigen dynamischen Steigerung auf, die auf ihrem Höhepunkt alles abräumt und mitreißt, was nicht mit Stahlseilen befestigt wurde. Ein in sich doch überaus schwaches Wesen wie der Mensch, hat hier wohl kaum eine Chance die anrollende Welle zu überstehen, sofern er sich nicht schon zuvor in Sicherheit bringen konnte. Mit geschlossenen Augen wartet man als Zuhörer also darauf fortgerissen zu werden und für immer verloren zu gehen.

Umso überraschter öffnet man daher nach dem relativ abrupten Ende seine Augen und stellt fest, dass man immer noch unversehrt ist. Man findet sich plötzlich zurückversetzt in die Welt, die Realität aus der einen – und darüber staunt man nicht schlecht – die Band tatsächlich kurz entführt hat. Man bedankt sich innerlich kurz für dieses Erlebnis und geht langsam weiter - mit dem Gefühl jetzt einiges verarbeiten zu müssen, aber auch mit der Gewissheit diese Reise wieder machen zu wollen.

Mein spezieller Dank geht an die 3 Jungs an dieser Stelle aber auch aus einem anderen Grund: Sebi, Chris und Reini sind nämlich die Initiatoren und Masterminds der „postrockcommunity“ und haben uns seither unzählige tolle Alben nähergebracht und dafür gesorgt, dass ein reger Austausch über verschiedenste Genres stattfinden konnte. Danke euch dafür! Eigentlich sollten alleine deshalb schon alle die EP von „Our Ceasing Voice“ kaufen, da es sich dabei aber auch noch um wirklich großartige Musik handelt, erübrigt sich das Erste. Hört es euch an!

Genre: Ambient, Experimental, Post Rock, Shoegaze
320 kBit/s (VBR)
(29:31)

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Buy and Support (hand made packacking, hand-numbered, limited to 50 copies)
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25. November 2008

Christian Zisterer - Carry On! (2007)

Ein Post, der nicht gerade in unsere Sparte passt, aber eine Cd, die mir am Herzen liegt und ich mir gerne als Ausgleich anhöre. Christian Zisterer ist ein Singer-Songwriter aus Tirol und hat mit mir gemeinsam die Höhere Technische Lehranstalt für Elektrotechnik in Innsbruck durchgestanden. Mir kommt das kotzen, wenn ich an die Schulzeit zurückdenke. Auf jeden Fall macht das die Cd von Christian wieder wett. Mit dem sehr unbeschwinglichen, optimistischen Stil dieses Werkes verwandelt sich jeder schlechte Tag in einen Guten. Man merkt einfach, dass er sich mit sehr viel Energie und Leidenschaft ans Songschreiben macht. Es lohnt sich auf alle Fälle in den Preview reinzuhören und das Album zu laden.

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This post isn’t really fitting in in our Genre but a CD which is close to my heart and i like to listen to it for adjustment. Christian Zisterer is a singer-songwriter from Tyrol and survived the hard education of the higher technical academy of electrical engineering here in Innsbruck with me. I could puke when i’m reminiscing those hard schooldays. But the Cd of Christian fixes those times. With the easiness and optimistical style of this creation every bad day turns into a good one. You just notice that his songwriting goes along with a lot of energy and passion. At all events it’s worth to check out the preview below and downloading the album.

Genre: Singer-Songwriter, Acoustic Rock
320 kbit/s (CBR)
(26:17)



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Asphagor - Demo (2007)

Info:"Im März 2007 fanden sich Axis der Metbeutel, Atlas, das Nichts, Doomish Hellgrinder und Sargoth zusammen um ein musikalisches Projekt zu starten. Da noch kein eigener Stil gefunden war, wurden zwar fünf Songs komponiert, die allerdings alle aus einer anderen Feder kamen und somit keinen zusammenhängenden Stil hatten. Im August kannten die Musiker ihre Bandkollegen und ihre Fähigkeiten besser und es wurde kurzerhand beschlossen, alle Lieder hinter sich zu lassen und von nun an, gemeinsam neue Songs zu komponieren. Dadurch wurde auch das Genre geändert und erhielt mehr Black Metal Einflüsse, dennoch mit melodischen Riffs unterstrichen. Mit großem Aufwand wurden Neue Lieder erstellt, die fortan den Stil der Band prägen sollen. Zum Schluss wollen wir noch anmerken, dass wir von dieser NSBM-Gülle nichts wissen wollen und uns davon distanzieren. " - LastFM
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"In march 2007 the five musicians Axis der Metbeutel, Atlas, das Nichts, Doomish Hellgrinder and Sargoth came together to start a musican project. Although there was no own style, there where composed five songs wich all did not have place in the same sound category.
In august the members knew their collegues and musical abilities better and so they started to compose new songs and leave the old ones behind. The genre turned more to Black Metal, but also with melodical influences. With a lot of initiative the new songs were composed, wich should characterise the style of the band from now on.
Last, we want to add that we do not care for that NSBM-bullshit and distance ourselves from it." - LastFM

Genre: Black Metal
192 kbit/s (CBR)
(11:32)

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19. September 2008

Driveby – Progressing Decay (2007)

Ich muss zugeben, ich habe mir hiermit etwas schwer getan, deswegen verging auch mehr Zeit, als ich zuerst dachte, um eine Rezension zu verfassen. Dass es nicht allzu leicht war hatte seinen Grund, nämlich das Debut der Band Driveby aus Tirol, namens „Progressing Decay“. Was sie hier mit ihrem ersten Album vom Stapel lassen benötigt die volle Aufmerksamkeitsspanne des Hörers.
Der relaxte Beginn mit „Indepted“ ermöglicht einen guten Einstieg, leicht vertrackte Rhythmik paart sich mit entspanntem Riffing und angenehmen Gesang. So weit so gut. Schon beim zweiten Track „What You Desurf“ fällt eines sofort auf: Die Stimme vom Sänger bleibt mehr oder weniger unverändert, was sich durch die gesamte Albumlänge zieht. Somit sind wir auch schon beim ersten und einzigen Kritikpunkt angelangt: Ich finde den Gesang etwas zu monoton. Das mag jetzt vielleicht schlimmer klingen, als es tatsächlich ist. Ich glaube nur, dass er viel mehr Potential hat, als er es hier zeigt. Ihre musikalische Experimentierfreudigkeit sollte sich in Zukunft auch auf die Vocals niederschlagen, etwas mehr Abwechslung und ein paar Emotionen mehr und fertig ist der wohltuende Soundcocktail. Ein klares Highlight des Albums stellt für mich „Cave In“ dar. Harte Gitarrenriffs im Intro, denen verspielte Melodien im Anschluss und ein teilweise abgehackter, fast schon psychotischer Gesang folgen. Tolle Ideen wirklich gut umgesetzt und auch die beste Leistung vom Sänger! Auch die restlichen drei Songs können vollends überzeugen. „Acceptends“ wartet mit schönem Klavierspiel auf, „Forced to Play“ bietet gegen Ende ein reggae-mäßiges Intermezzo und „Nothing's For Free” groovt gnadenlos nach vorne los, da muss man einfach mitgehen. Für allerlei Überraschungen ist also gesorgt.
Somit ist dieses Album jedem Fan von ansprechender, leicht progressiver Musik zu empfehlen, auch wenn es beim Gesang ein paar Abzüge in der Gesamtwertung gibt. Ich bin schon auf ihr nächstes Werk gespannt. Beide Daumen nach oben!

Bewertung: 8/10

Tracklist:
01. Indepted
02. What You Desurf
03. Cave In
04. Acceptends
05. Forced To Play
06. Nothing's For Free

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Other releases

9. September 2008

Fragments of an Empire - Fragments of an Empire (2006)

Österreich. Eine Coverband jagt die andere, Volksmusik dröhnt aus allen auffindbaren Boxen, "Krocha" missbrauchen ihre Handys als Ghetto Blaster und vergewaltigen in weiterer Folge unsere Ohren mit den neuesten Hits aus ihrer Stammdisco und, zu allem Überfluss, scheint es viele Menschen nicht einmal wirklich zu stören. Nein, hierbei handelt es sich leider nicht um eine von mir inszenierte Dystopie, sondern um die grausame Realität - im Hier und Jetzt. Sicherlich kein leichter Ort für eine Band, die sich dem Post Rock verschrieben hat, eine Leidenschaft für radiountaugliche Musik hegt und dabei den Hörer stets auffordert aktiv zuzuhören.

Lokal gesehen galten die Grazer Fragments of an Empire somit vermutlich immer schon als Exoten der hiesigen Musikszene, aber auch auf einer internationalereren Ebene gesehen gelingt es ihnen sich von der Masse abzuheben. So werfen sie zum Beispiel im Lied Girls Gone Wild das Post aus Post Rock weitgehend über Bord, fügen dafür ein wenig 'n'Roll dazu, ermöglichen es mir die weitgefächerten Einflüsse förmlich zu spüren, während es eigentlich noch immer ein Rätsel scheint, woran genau es liegt, dass diese Band so anders wirkt. Die einzige denkbare Möglichkeit wäre, dass die Uhren in den Köpfen der 4 Österreicher eben wirklich anticlockwise ticken und ich kann daher, mindestens genauso hoffnungsvoll wie gespannt, Richtung Graz blicken, wie es sich wohl das nächste Mal anhören wird, wenn dann meine Utopie erneut zur Realität wird.

Tracklist
01 - Anticlockwise
02 - Girls gone wild
03 - Luzifer
04 - may god forgive us
05 - remember the king
06 - that's why we're here

Genre: Post Rock
(57:53)
192 kBit/s

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2. August 2008

Prophecy: Echoes Of Silence - pt. 1 (2008)

Ich freue mich ein Debut der Superlative ankündigen zu dürfen. Prophecy: Echoes Of Silence ist ein Soloprojekt von Thomas Holzknecht aus Tirol. Ich hatte die Ehre das Artwork für CD-Cover und Booklet zu entwerfen. Heute hab ich die erste Instrumentalpilotspur bekommen und bin wirklich begeistert. Pt. 1 besteht aus nur einem Song der 30 Minuten dauert, aber dennoch musikalisch in verschiedene Parts gesplittet ist und keine Langeweile aufkommen lässt. Zur Zeit wird noch an den Feinheiten geschliffen, sowie ein Sänger herangezogen. In ein paar Wochen ist es bestimmt so weit und das Album wird hier gepostet. Derzeit sind leider noch keine Hörproben vorhanden.

Bleibt auf dem Laufenden!