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8. Oktober 2008

Boulevard Nights - Demos (2008)

Bad Pyrmont, Niedersachsen, Germany!
Heiko, Phil und Justus sind ja schon einige Zeit in unserer Community, aber sagen ja kein Wort, dass sie Musik machen. Durch Zufall bin ich über Heiko auf deren Myspace gelandet und was sie da von sich gaben war echt nicht schlecht. Er hat mir dann kurzerhand die Demos geuppt. Boulevard Nights schaffen damit Songs, die kurz gehalten sind, dennoch genug Kraft beinhalten Jemandem von Anfang bis Ende mitzureißen. Meist ruhige Gitarrenmelodien, mit diversen Effekten und einem Keyboard untermalen. Heikos melancholische Stimme und der ganz besondere Gesangstil versüßen das Ganze noch. Verdammt gut was die Jungs hier aus dem Topf holen. Mein Fave Song "Chains"! Was ich echt schade finde ist, dass der Song "Who Needs Reasons?" bei 1:41 abbricht, aber wer weiß, vielleicht dürfen wir hier bald schon ein ganzes Album mit komplett fertiggestellten Songs hier posten. Ich würde es auf alle Fälle begrüßen! Laden, genießen!

Genre: Post Rock, Progressive Rock, Psychedelic, Shoegaze
320 kbit/s (CBR)
(16:10)

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7. Oktober 2008

Utopia2 - Sexy Emo Pics Or Death (EP) (2008)

Bruckberg, Bayern, Deutschland. What The FUCK!!! Das is das erste was mir durchs Hirn schoss, als ich diese Debut-EP anfing. Dass die Bands aus Bayern meistens gut sind hab ich schon gewusst. Siehe Gordon's Tsunami Week, Omega Massif oder Majmoon und natürlich die Jungs von Fire! Walk With Me oder Hen:ge. Aber das hier, möcht jetzt nicht sagen es wäre besser, weil man diese Band mit nichts dagewesenem vergleichen kann!!! Hab jetzt echt keinen Plan was ich unter Genre schreiben kann Experimentalistischer, sludgiger, progressiver, jazziger PostRock mit Hardcore-Einflüssen. Es sind wirklich fast alle Stilrichtungen, die ich liebe, in einer Band vereint. Und das zu schaffen! Respekt! Eine eigene Klasse wahrer Genies tut sich hier auf und "noch" kein Schwein merkt es, wenn man die LastFM-Scrobbles ansieht. Das wird sich wohl hoffentlich bald ändern! UNBEDINGT laden und anhören!!! Bei den ersten beiden Tracks war ich noch skeptisch ob sie den experimentellen Stil durch das Album ziehen können, doch sie haben es geschafft. 10 von 10 Punkten von mir!

"Poppiger Post-Progressive Rock? Stadion Underground Progcore? Psycho-esoterische Populärmusik? Ture Poser Alternacore?

Man könnte Stunden damit verbringen, die richtige Bezeichnung für die Musik von UTOPIA2 zu finden und würde dabei auf mehr als unsinnige Neologismen kommen, oder man lehnt sich einfach zurück und genießt die frisch klingende Alternative zu Alternative Rock, die alles außer berechenbar ist.

Die Formation um Niko Biberger(Gesang, Gitarre, Synth), Felix Birnkammer(Gesang, Bass) und Benjamin Köhler(Drums) wurde im Juni 2008 gegründet und begann sogleich damit, unverkrampft miteinander zu musizieren. Von Vorteil war dabei, dass alle drei Musiker schon viel Erfahrung gesammelt haben (Auftritte u.a. mit THE USED, RISE AGAINST, BLACKMAIL, RPWL), was das Songwriting ungemein erleichterte. Im September 2008 machten sich unsere Helden schließlich daran, ihre erste EP mit dem ebenso klanvollen wie radikalen Titel“Sexy Emo Pics or Death” aufzunehmen.

Diese zeigt das breite musikalische Spektrum des Trios, von Jazz über Black Metal bis hin zu türkischer Tanzmusik ist alles vertreten, jedoch immer eingebettet in klare Strukturen und die ganz großen,massentauglichen Melodien, die sich jeder noch so anspruchsvolle Musikfreund in seinem tieften inneren herbeiwünscht.

So gerüstet machen sich die drei Pick bzw. Stickschwingenden Ritter aus dem Münchner Norden auf, um die Welt mit einem Augenzwinkern, aber vor allem mit ihrer Musik zu erobern. Man könnte Stunden damit verbringen, die richtige Bezeichnung für die Musik von UTOPIA2 zu finden, aber am Ende macht sie einfach nur Spaß, ohne dabei oberflächlich zu sein" - Myspace-Info


Genre: Experimental, Post Rock, Progressive Rock, Sludge, Jazz
320 kbit/s (CBR)
(27:40)

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30. September 2008

Eustacia - Demo (2007)


Schaut man sich auf der Myspace-Seite der Band „Eustacia“ um, ist es gar nicht so leicht herauszufinden woher die Band nun eigentlich kommt: London, Rekjavik, Cologne...? Fest steht, dass die Band ursprünglich aus Deutschland stammt und sich die anderen Aufenthaltsorte, aufgrund der derzeitigen Inaktivität der Band, wahrscheinlich auf einzelne Mitglieder beziehen. „Eustacia“ besteht aus 5 ambitionierten Musikern, die ihren Namen einer Frauenfigur aus einem Roman von J.D. Salinger entliehen haben und gemeinsam das Ziel verfolgen progressiven Rocksound zu machen, der verschiedenste Einflüsse zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen lässt.

Dass es sich dabei nicht um den Standardsatz junger, motivierter Bands handelt, die nach zwei Bandproben meinen etwas ganz Neues, noch nie Dagewesenes geschaffen zu haben, wird einem bei „Eustacia“ schnell klar. Hier sind Musiker am Werk die wissen was sie machen und die nötige Musikalität und das Feingefühl mitbringen um dem eigenen Anspruch auch gerecht zu werden.

Um ein „richtiges Album“ handelt es sich bei dem 2007 veröffentlichten Release eigentlich strenggenommen gar nicht, weil das Werk, das man auf der Homepage der Band downloaden kann, von dieser selbst schlicht als Demo bezeichnet wird.

Da dies der großartigen Musik, die sich darauf befindet aber keineswegs auch nur annähernd gerecht werden kann, setze ich mich hier also einfach ganz frech über die Weisung der Band – das Ganze als Demo zu betrachten – hinweg und behandle es als vollwertiges Album, wie ich es auch jedem als solches ans Herz legen möchte.

Bei einem Stück Musik das ca. 55 Min. Spielzeit umfasst, einen „Hidden Track“ integriert hat und dermaßen professionell umgesetzte und auch sehr gut aufgenommene Musik beinhaltet, würde wahrscheinlich auch kaum jemand von selbst eine Demo vermuten.

Was „Eustacia“ da abliefert ist nämlich schlichtweg atemberaubend – vom eleganten, ungemein dynamischen und inspirierten Songwriting, über das professionelle Zusammenspiel und die Einzelleistungen der Musiker bis hin zum stimmigen Gesamtaufbau!

Vom Sound her werden immer wieder Erinnerungen an “Oceansize” geweckt, die von der Band sicherlich nicht ohne Grund als Einfluss angegeben werden. Allerdings belehren einen „Eustacia“ auch gerne eines Besseren, wenn man sie zu Nahe neben die großartigen Engländer stellen möchte. Wer progressivem Rocksound etwas abgewinnen kann, sollte sich „Eustacia“ auf alle Fälle unbedingt anhören und sich begeistern lassen.

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CD Besprechung (im Forum)
Download (über HP der Band)

19. September 2008

Driveby – Progressing Decay (2007)

Ich muss zugeben, ich habe mir hiermit etwas schwer getan, deswegen verging auch mehr Zeit, als ich zuerst dachte, um eine Rezension zu verfassen. Dass es nicht allzu leicht war hatte seinen Grund, nämlich das Debut der Band Driveby aus Tirol, namens „Progressing Decay“. Was sie hier mit ihrem ersten Album vom Stapel lassen benötigt die volle Aufmerksamkeitsspanne des Hörers.
Der relaxte Beginn mit „Indepted“ ermöglicht einen guten Einstieg, leicht vertrackte Rhythmik paart sich mit entspanntem Riffing und angenehmen Gesang. So weit so gut. Schon beim zweiten Track „What You Desurf“ fällt eines sofort auf: Die Stimme vom Sänger bleibt mehr oder weniger unverändert, was sich durch die gesamte Albumlänge zieht. Somit sind wir auch schon beim ersten und einzigen Kritikpunkt angelangt: Ich finde den Gesang etwas zu monoton. Das mag jetzt vielleicht schlimmer klingen, als es tatsächlich ist. Ich glaube nur, dass er viel mehr Potential hat, als er es hier zeigt. Ihre musikalische Experimentierfreudigkeit sollte sich in Zukunft auch auf die Vocals niederschlagen, etwas mehr Abwechslung und ein paar Emotionen mehr und fertig ist der wohltuende Soundcocktail. Ein klares Highlight des Albums stellt für mich „Cave In“ dar. Harte Gitarrenriffs im Intro, denen verspielte Melodien im Anschluss und ein teilweise abgehackter, fast schon psychotischer Gesang folgen. Tolle Ideen wirklich gut umgesetzt und auch die beste Leistung vom Sänger! Auch die restlichen drei Songs können vollends überzeugen. „Acceptends“ wartet mit schönem Klavierspiel auf, „Forced to Play“ bietet gegen Ende ein reggae-mäßiges Intermezzo und „Nothing's For Free” groovt gnadenlos nach vorne los, da muss man einfach mitgehen. Für allerlei Überraschungen ist also gesorgt.
Somit ist dieses Album jedem Fan von ansprechender, leicht progressiver Musik zu empfehlen, auch wenn es beim Gesang ein paar Abzüge in der Gesamtwertung gibt. Ich bin schon auf ihr nächstes Werk gespannt. Beide Daumen nach oben!

Bewertung: 8/10

Tracklist:
01. Indepted
02. What You Desurf
03. Cave In
04. Acceptends
05. Forced To Play
06. Nothing's For Free

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Other releases

18. September 2008

Driveby / Edding800 / Fly Flap - 19.09.2008, Livestage, INNSBRUCK


Ein bisschen spät, aber dennoch, kommt hin, wenn ihr aus der Nähe seid. Unsere Freunde "Driveby" (Von denen hier in Kürze ein Review und ein freier Download erscheint) spielen morgen in Innsbruck. Wir werden auf jeden Fall zahlreich vertreten sein :)

Driveby Myspace
Edding800 Myspace
Fly Flap Myspace

2. September 2008

Steaming Satellites - Karate Party (EP) (2008)

Austria.

Die neue Karate Party-EP kommt bald, unterstützt die Salzburger Progressive Rock/Indie Band Steaming Satellites! Sie sind demnächst mit Portugal.The Man auf Tour durch Deutschland und Österreich. Die komplette Ep ist auf Myspace gestreamt und überzeugt auf alle Fälle!

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Myspace (Karate Party Stream & Tour Dates with "Portugal.The Man")
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Fire Walk With Me/I Can Swim/Shabeso-Konzert!! (28.09.2008, Alte Mälzerei, Regensburg)

Yeah, hatte die Ehre das Cover zu gestalten :) Schaut euch das Konzert an!

Fire Walk With Me!
I Can Swim
Shabeso

17. August 2008

Centaur Rodeo - Tongues Of Flame (2007)

Die Jungs aus Nevada sind sehr einfallsreich und überraschen Einen immer wieder. Es kommt garantiert keine Langeweile auf bei diesem Album. Sehr experimentierfreudig, was meine Ohren zu schätzen wissen und mein Hirn umso mehr fordert. Interessante Musik. Aber leider nur 30 Minuten. Hoffe es kommt noch mehr davon, bin sehr beeindruckt! 8.5/10!

Genre: Progressive Rock, Experimental
192 kbit/s (CBR)
(32:19)

Tracklist:
1. Falling Through an Open Hand
2. Sparta, Movement I
3. Sparta, Movement II
4. Sparta, Movement III
5. Sparta, Movement IV
6. To Trust Is Sometimes to Surrender
7. Sparta, Movement V

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25. Juli 2008

Eating.Seats - Secrets about September (2008)

eating.seats sind ein Kollektiv, welches sich der Klangerzeugung durch akustisches und elektronisches Instrumentarium verschrieben hat. Musikalisch orientieren sie sich vor allem am eigenen Wohlgefallen, finden jedoch auch im progressive Rock und – Metal, psychedelic Rock, Art Rock sowie in der klassischen Musik Inspiration.

Ach, wie super LastFm sein kann, entdeckt hab ich diese Band über die ähnlichen Künstler von den Steaming Satellites.
So ähnlich waren sie dann eigentlich doch nicht, wenn aber eine Band ihr Album frei zum Download bereitstellt kann ich fast schon nicht mehr widerstehen. Keinesfalls wurde ich enttäuscht vom Album Secrets about September. Es lässt mit stimmungsvollem Progressive Rock aufwarten, der stellenweise sogar an Pink Floyd erinnern lässt.

Genre: Psychedelic Rock / Progressive Rock
(57:22)
224 kBit/s

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20. Juli 2008

Gazpacho - Night (2007)

Gazpacho [gaθ'patʃo] ist eine spanische kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse. Sie stammt aus Andalusien. Die Hauptzutaten sind heute Tomaten, Brot, Paprika, Zwiebeln, Gurken, Knoblauch, Olivenöl, Essig, Salz und Wasser. Die ursprüngliche Suppe geht auf die Mauren zurück und war eine weiße Knoblauchsuppe aus Brot, Knoblauch, Olivenöl, Essig, Salz und Wasser. Die Zutaten wurden in einem Mörser zerkleinert. Tomaten wurden erst von Christoph Kolumbus aus Amerika nach Europa gebracht und waren bis ins 18. Jahrhundert hinein nicht Bestandteil dieser Suppe. Die eine Hälfte des verwendeten Gemüses wird püriert und mit Wasser oder Gemüsebrühe vermischt, die andere Hälfte in feine Würfel geschnitten. Serviert wird Gazpacho teilweise mit gewürfeltem Weißbrot. Die Konsistenz variiert von sehr dünn bis sämig, je nach Zubereitung, die andalusische Variante ist jedoch flüssig. Der Ajoblanco aus Málaga, der heute mit Mandeln und Trauben zubereitet wird, hat noch starke Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Gazpacho. Der Gazpachuelo in Málaga enthält auch Fisch, Muscheln, Kartoffeln und Majonäse und wird im Winter heiß gegessen. Ein weiteres Gericht names Gazpacho ist der Gazpacho Manchego aus der Region Kastilien-La Mancha, der außer dem Namen wenig mit dem Gazpacho andalusischer Art gemein hat. Es handelt sich um eine Art Eintopf mit Huhn, Kaninchen und tortas de gazpachos.

Zutaten:
1 Salatgurke
500 g reife Tomaten
2 Zwiebeln
Knoblauchzehen nach Belieben
je 1 rote,gelbe und grüne Paprika
1 P. Tomatensoße
Dill, Salz, Pfeffer
Essig, Öl
Tabasco nach Belieben
einige Scheiben Toastbrot

Zubereitung:
Die Salatgurke schälen, die Kerne entfernen, einen Teil in kleine Würfel schneiden, ebenso eine der geschälten Zwiebeln, 1 bis 2 Tomaten und je eine halbe bunte Paprika. Den anderen Teil der Gurke, die übrigen Tomaten, 1 Zwiebel, die restlichen Paprikas mit der Tomatensoße in einen Mixer geben. Die Knoblauchzehen darüberpressen. Die Zutaten im Mixer pürieren, dann in eine Schüssel geben. Salz, Pfeffer und Dill nach Geschmack dazugeben. Je 2 Eßlöffel Essig und Öl unterrühren. Einige Zeit gut gekühlt durchziehen lassen. Das Toastbrot in Würfel schneiden und in Butter von allen Seiten braun rösten. Das gewürfelte Gemüse und die gerösteten Brotwürfel in Schälchen zur Suppe servieren.

Und nun zur Band!
Gazpacho sind aus Oslo, Norwegen und fahren auf einer ganz eigenen Progressive Rock Schiene. Sie wurde einst als „classical post ambient nocturnal atmospheric neo-progressive folk world rock“ bezeichnet. Das Album, das ich hier präsentiere ist ein wahres Goldstück der Musik. Gazpacho gehen die Sache ziemlich ruhig an. Die sehr weibliche Stimme des Sängers verwirrte mich anfangs, aber mit der Zeit macht sich eine unvermeidbare Schönheit im Raum breit. Die Atmosphäre, die hier geschaffen wird ist einzigartig und zieht Einen von Sekunde zu Sekunde mehr in ihren Bann. Für mich wäre "Night" der perfekte "Das letzte Einhorn - Soundtrack". Das Outro "Massive Illusion" is für mich der geilste Track und bewegt Einen gleich dazu die Repeattaste zu drücken um das Album ein 2tes Mal anlaufen zu lassen. Bei mir ist es inzwischen der 4te Durchlauf, und es wird mit jedem Mal besser. Die perfekte Musik, um sich zurückzulegen und einfach zu träumen. Das Album ist als Gesamtes klar 5 von 5 Punkten wert. Was ich auch noch toll finde ist, dass man das komplette Album gestreamt hier anhören kann!

Genre: Progressive Rock, Experimental, Ambient
(53:21)

Tracklist:
1. Dream of Stone
2. Chequered Light Buildings
3. Upside Down
4. Valerie's Friend
5. Massive Illusion

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