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22. Juni 2008

Stellardrive - ERS-1 (2006)


Schon als ich zum ersten mal die Myspace-Seite von Stellardrive sah war ich total baff. Da geben sich ein paar Jungs richtig mühe ein rundum perfektes Projekt zu präsentieren. Und was soll man sagen? Den Jungs rund um Florian : guitar & clarinet (ex-Gantz) und Stéphane : drum (ex-Gantz) gelingt dies voll und gan(t)z. Was bei den Namen eigentlich auch zu erwarten war. In diesem Jahr soll noch ein Album Namens "Omega Point" erscheinen. Die bisherigen EPs ERS-1 und ERS-2 gibts völlig kostentlos auf ihrer Homepage und nun auch hier.

Stellardrive haben hier 2 wunderschöne Post Rock EPs rausgebracht die teils an die Fröhlichkeit von Explosions in the Sky, teils and die Epic von Red Sparowes und teils an die Melancholie von Caspian erinnern. Für mich ein absolutes Muss für jeden der Post Rock mag. Ich bin gespannt auf das Album.

Tracklist:

1 Resonances
2 What everyone can see through the Window
3 Magnetic Drum Calculator
4 Inlandsix


Genre: Post Rock
256kbit/s
(21:15)

Myspace
Homepage
Booking
Download

PW: postrockcommunity.blogspot.com

5. Dezember 2008

Gordon's Tsunami Week - A Place For Nowhere (EP) (2007) & Bonus Demos

RePost (With English Version)

In der Zeitschrift "VISIONS" erst kürzlich zum Demo des Monats gekürt worden. Sechs Münchener und die Freiheit ihrer Instrumente. Oder: bajuwarischer Postrock. Was kommt nach Postrock? Noch zumindest: Postrock! Und das mit steigender Qualität. Bedanken können wir uns bei den Genre-Vorreitern und -Größen wie Mogwai, Godspeed You! Black Emperor, Mono oder Sigur Rós. Denn ihre Pionierarbeit trägt reife Früchte. Auch hierzulande treten nach und nach Bands mit ihren Klangfeldern ans Tageslicht. Ein besonders gutes Beispiel: Gordon’s Tsunami Week. Auch die sechs Münchener haben das Rad nicht neu erfunden, aber warum auch, wenn’s so rund läuft. Auf ihrer Demo-EP "A Place For Nowhere" vereinen sie die Tragweite von Explosions In The Sky, die Melodieseligkeit Mogwais und die Wucht von Isis. Doch bis man die im Bandnamen verankerte Gewaltigkeit zu spüren bekommt, muss man geduldig sein. Die EP beginnt fast andächtig; als würde man mit Morgentau beträufelten Pflanzen beim Wachsen zusehen. Die dennoch nicht von der Hand zu weisende Bedrohlichkeit mutiert erst im dritten Song überraschend zu einer erbarmungslosen Wasserwelle. Doch Gordon's Tsunami Week geben das Ruder nicht aus der Hand, sondern beherrschen das Spiel zwischen schwerelosen Melodien und ausufernden Gitarrenwänden gekonnt. Beeindruckende 23 Minuten, denen eine Flut von Begeisterung folgen müsste. Noch dazu kommen in diesem Paket alle umlaufenden Demos, die im Vorfeld schon viel auf das nächste Release schließen lassen.

Ich hab GTW jetzt 3mal live gesehen. Einmal als Vorband von den "Steaming Satellites" mit "Driveby", einmal als Vorband von "ef" und einmal bei unsrem Festival in Innsbruck mit This will destroy you/Mom/Caspian/Stellardrive/con_form/Ayefore und jedes Mal war ich sowas von beeindruckt von ihrer Livedarbietung. Nicht umsonst haben sie in unserem Blog die MEISTEN DOWNLOADS!

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Recently voted for the „demo of the month“ in the magazine VISIONS. Six munich musicians and the freedom of their instruments. Or: Bavarian PostRock. What appears after the PostRock? At least: PostRock! With rising quality. You have to thank genre-precursors and giants like Mogwai, Godspeed You! Black Emperor, Mono or Sigur Rós. Because their pioneer work is carrying ripe fruits. Bit by bit bands with their sound fields are coming into the daylight in this country as well. An especially good example: Gordon’s Tsunami Week. The six munich musicians did not reinvent the wheel newly but why do they have to?? It’s working fine so far. On their Demo-EP "A Place For Nowhere" Gordon’s Tsunami Week are combining the range of Explosions In The Sky, tunes of mogwai and the impact of Isis. However you have to be patient till you can feel the immenseness that is fixed in their bandname. The Ep is beginning nearly devotional; as if you would look at with morningthaw dripped plants growing. Nevertheless the threat is mutating astonishingly to a merciless billow at the third Track. However GTW don’t give the rudder out of the hand and handle the game between weightless melodies and overflowing guitarwalls skillfully. Impressive 23 minutes on which a flood of ecstasy has to be followed. In this package the rotating demos are included which suggest on another soon released output.

I saw GTW live three times so far. Once as the guest of „Steaming Satellites“ with „Driveby“, once as guest of „ef“ and once at our festival in Innsbruck with This will destroy you/Mom/Caspian/Stellardrive/con_form/Ayefore and every time i was completely impressed of their live-performance. By the way, they have the MOST DOWNLOADS in this blog!

Tracklist EP:
1. Barlev
2. Symbols
3. Hydra
4. Seldom
5. Orben

Bonus Tracks:
*. The angels are your friends (Demo)
*. Band Of The Story (Demo)
*. Aerotsunami (Demo)
*. Bleeding Walls (Demo)
*. ##untitled##

Genre: Post Rock
(192kbit/s)
(EP 23:06)
(Demos 23:21)

Preview:


Myspace
LastFM
contact and buy: gordonstsunamiweek@web.de
Download

1. Oktober 2008

Stellardrive - ERS-3 (2008)

Braucht diese Band noch groß vorgestellt zu werden? Wahrscheinlich nicht, denn nach ERS-1 und ERS-2 sollten sie jedem Post Rock Hörer wohl ein Begriff sein. Genauso toll wie es eben bei der letzten EP aufgehört hat, geht es hier auch weiter - Progressive Instrumental noisy Post-Rock from France. Absolut empfehlenswert.

Also, please note the following:
  • Physical release of ERS-3 will be available at the end of october.
  • Stellardrive is currently on tour across Europe - make sure to check them out!

Tracklist:
01 - Terraforming
02 - Space is There (for those who can see it)
03 - Ecotone
04 - Conversation

Genre: Post Rock
(20:31)
192 kBit/s

Myspace
Website
Buy and Support
Download
PW: postrockcommunity.blogspot.com

21. September 2008

Stellardrive - Omega Point (2008)

Omega Point ist ERS-1 und ERS-2 + 3 Remix-Tracks und verkürzt die Wartezeit auf ERS-3: Ecotone (2 Songs der neuen EP übrigens schon auf deren Myspace zu hören)!
Sie spielen live in Innsbruck auf dem "Sunday Smile Festival" mit This Will Destroy You, Caspian, Mom, Stellardrive, gordon's tsunami week, con_form und Ayefore , das Hannes organisiert hat. Freuen uns schon sehr sie zu sehen :) Review zum Album gibt es hier.

Genre: Post Rock, Experimental
256 kbit/s (CBR)
(44:30)

Homepage
Myspace
LastFM
Buy and Support
Booking
Link Removed

22. Juni 2008

Stellardrive - ERS-2 (2007)


Um das Paket noch zu vervollständigen hier noch ERS-2.
Nähere Beschreibung bei Post Stellardrive - ERS-1.

Tracklist:

1 Departure
2 Sagittarious A*
3 Turbulences {A nice day to see all the damage done}

Genre: Post Rock
256kbit/s
(19:40)


Myspace
Homepage
Booking
Download

PW: postrockcommunity.blogspot.com

6. März 2009

God Pollutes - Blinding Lights As You Leave Her (EP) (2008)

Klavier und Synthesizer eine schöne Kombination. Zumal wenn es so sphärisch klingt wie beim Intro zu God Pollutes „Blinding Lights As You Leave Her“. Dieser Stil zieht sich durch das gesamte Werk. Ruhige Synthesizer untermalt von sanften Piano Melodien. Als ich in unserer „To do – Liste“ den Namen God Pollutes gelesen hab, musst ich unweigerlich an eine brachiale „auf die Fresse“ Hardcore oder Post Metal Band denken -> weit gefehlt aber trotzdem oder gerade deshalb gut! God Pollutes schicken uns auf eine Reise durch unser Universum. Einsteigen, zurücklehnen und staunen heißt es hier. Wir starten von der Erde, bewegen uns gleitend in Richtung Alpha Centauri, bestaunen Nebel, die Geburt und das Vergehen von Sternen, Kometen ziehen an uns vorbei. Wir tauchen tief in die Dunkelheit ein, sehen in der Ferne Lichter tanzen. Teils geblendet von der Intensität, teils schlicht sprachlos von der Schönheit der Farben und Formen. Die Lichter umgeben uns mit Wärme, man kann ruhig seine Augen schließen und in Gedanken versinken, hier spielt Zeit und Vergänglichkeit keine Rolle.

God Pollutes schaffen mit ihren minimalistischen doch so schönen Klängen eine kleine Welt, eine Insel im oft turbulenten Alltag, wo man sich um nichts sorgen muss, sich Zeit nehmen kann um Kräfte zu tanken und seine Gedanken einfach ziehen lassen kann. Sie setzten hierbei geschickt dezente Synthesizer und einfache, eingängige sowie ruhige Pianomelodien ein. Ihnen gelingt es den Hörer in vollkommene Ruhe zu wiegen und ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln. Fast schon ein bisschen wie 35007 in ihren ruhigen Passagen oder Stellardive nur eben minimaler, viel subtiler und ohne Ausbrüche. Diese brauchen God Pollutes allerdings auch nicht. Ziel ist es nicht eine mitreißende, treibende Post Rock Landschaft zu kreieren. Hier geht es um Weiten, Eindrücke und eins bisschen Sentimentalität. Eine tolle Scheibe die God Pollutes da gelungen ist!


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Piano and synthesizer a beautiful combination. Especially if it sounds as spherical as the intro of God Pollutes „Blinding Lights As You Leave Her“. This is the road the band follows the whole creation. Quiet synthesizer accompanied by soft piano melodies. When I first read the name God Pollutes in our “To do – list”, I thought of a brute “kicking ass” hardcore or post metal band -> didn`t hit that one but who cares if you are surprised by such a beautiful music. God Pollutes send us on a trip through the universe. Take your seat, lay back and be amazed. This is what`s going on. Our lift off is on the earth, we`re gliding towards Alpha Centauri, gazing fogs, the birth and death of stars, comets are passing us. We`re sinking deeper into darkness while watching dancing lights in the distance. Some times dazzled by the intensity of light. Partly just speechless because of the beauty of the colours and shapes. The lights surround us with warmth, you can close your eyes if you want to and open your mind. Time and transience are meaningless here.

God Pollutes manage to create a little world, an isle in the often so turbulent everyday life with their minimalistic and beautiful sounds. On this isle you don`t have to worry about anything, you can take your time to restore your strength and let your thoughts go. They artfully use discreet synthesizers and simple, catchy and calm piano melodies to create this peaceful world. They make the listener feel calm and secure. Almost like 35007 or Stellardrive in the “softer” parts of their songs just more minimalistic, much more subtle and without bursts. But God Pollutes don`t need bursts. Their target is not creating a stirring, sprouting post rock landscape. It`s about endless space, impressions and a little sentimentality. To say it simple: A great record by God Pollutes!



28. Oktober 2008

A Sunday Smile Festival (Konzert Review) (25.+26.10.08)

Innsbruck. Im Herzen der Alpen gelegen, mit zunehmend kalten Temperaturen aber jeder Menge Kleinstadt-Flair und Gastfreundschaft. Nach etlichen tollen Konzerten in der Plattform Mobile Kultur scheint die Tiroler Landeshauptstadt mittlerweile ja schon Post-Rock verwöhnt zu sein, so ließen es sich die Veranstalter Los Gurkos trotzdem nicht nehmen, den Herbst mit einem 2-tägigen Instrumental- und Post-Rock Festival zu krönen.

Samstag, 25.10.08

Klanglandschaften von ruhigem Ambient über experimentelle Elektronik bis hin zu massiven Gitarrenwänden wurden den etwa 150 Besuchern versprochen und diese haben sie unter Begeisterung auch bekommen. Viel Musik für wenig Geld war wohl die Devise und so ging es am Samstag bereits gegen 20 Uhr mit der Band Con_form los. Die 3 Frankfurter Musiker legten jazzig angehauchten Math-Rock an den Tag, stimmten durch ihr vertracktes Songwriting das Publikum nahezu perfekt auf die darauffolgenden Bands ein und obwohl die Band aus nur 2 Gitarristen und dem Drummer besteht, konnten sie die Bassisten Lücke durch perfekt getimtes Loopen und Einspielen von Basspuren füllen und das obligatorische Bass-Brummen im Bauch des Zuhörers erwecken. Einen kurzen, reibungslosen Umbau später standen bereits die nächsten Frankfurter auf der Bühne. Ayefore begannen ihr Set mit einem interessanten Stück, das komplett vom Bassisten der Band getragen wird, während der Keyboarder den Gesang mit atmosphärischen Sounds untermalt. Mit dem Mund stoßte der Basser das Mikrophon an den eigentlichen Sänger weiter, Schlagzeug-Sticks krachten aneinander und das bisher fetteste Riffing des Festivals tönte durch den Raum. Eine wohlverdiente Bier-Pause später war es dann an der Zeit die Amerikaner die PMK unsicher machen zu lassen. Die elektro-akustische Band Mom verzauberte die Zuhörer mit Cello-, Violinen- und Gitarrenmelodien und wahnsinnig tollen Samples. Zugegeben, oftmals gilt "undifferenzierter" Sound als Fehler des Tontechnikers und/oder der Band, aber im Falle der beiden Texaner musste ich feststellen, dass es gerade dieser verwaschene Sound war, der die Perfomance ausmachte und daher vermutlich sogar angestrebt wurde. Die Symbiose aus elektronischen und akustischen Sounds ließ mich meine Augen schließen, ließ mich die Welt um mich vergessen, ließ mich in den Tiefen der mit Hoffnung geladenen Songs versinken. Im mittlerweile nahezu vollen Saal erreichte die Stimmung einen neuen Höhepunkt nachdem die etlichen Zugabe-Rufe belohnt wurden - der perfekte Zeitpunkt für den Headliner des Abends, This Will Destroy You, die Bühne zu betreten. Es fällt mir zwar schwer die musikalische Leistung der Post-Rocker zu beurteilen, war ich nämlich derart eingetaucht in meine Gefühlswelt, während der Musiker in mir, der normalerweise jeden Griffwechsel der Gitarristen beobachtet offensichtlich bewusstlos war. Nur sein rhythmisches Zucken mit dem Takt durch meine Füße und Hände ließ mich überhaupt noch wissen, dass er nicht ganz gestorben war. Euphorisch und vollgepumpt mit Endorphinen konnte ich dann kaum glauben, dass das gut einstündige Set bereits vorbei war als die Zugabe und One-more-song Rufe dieses Mal auf Munaf Rayani'sche Art abgewiesen wurden. Das mochte zwar im ersten Moment schade wirken, doch bereits im nächsten Augenblick klopfte mir ein gewisser jemand, frisch aus seiner Bewusstlosigkeit aufgewacht, auf die Schulter und erinnerte mich daran, wie anstrengend und aufopfernd es doch sei, ein solches Set mit derartiger Leidenschaft zu spielen. Ein unglaublich toller erster Festivaltag geht mit den Klängen von DJ Ego und den Visuals von VJ Ölhafen zu Ende; Verstärker, Instrumente, Drumsets und allerlei anderer Kram werden in die Busse geladen, die Bands machten sich bereit, wieder weiter zu ziehen, während die Zuschauer am darauffolgenden Sonntag nochmals in die PMK zurückkehrten und den 2. Tag des Musikereignisses des Jahres genießen wollten.

Sonntag, 26.10.08

Deutschland, Frankreich und die USA standen am Sonntagsprogramm. Zugebenermaßen, (und ich glaube, ich spreche für einige Besucher) war ich etwas angeschlagen vom Vortag - Alkohol, die Lautstärke und der kurze Schlaf fordern nunmal ihren Tribut - und doch gab es auch am zweiten Festivalabend keine Zeit sich auszuruhen. Spätestens aber als um ca. 21:30 die Münchner Band Gordon's Tsunami Week ins Rampenlicht trat und uns Zuschauern wunderbaren Post Rock um die Ohren knallte, war es mit der Müdigkeit eh zu Ende. Tremolo-Picking, wildeste Ausbrüche, (bei einem war sogar das Snare Fell gerissen) aber auch Piano- und Geigenmelodien und ruhigere Parts webten sich zu einem einzigen Soundteppich zusammen, der einen Tausendundeine Nacht-mässig davon schweben ließ, nur um eine Stunde später wieder zurück in der PMK zu landen und frenetisch Beifall zu klatschen. Gehörschutz kurz raus, und gleich darauf wieder rein - Stellardrive, eine progressive-post-rock Band aus Frankreich waren an der Reihe. Wahnsinns-Riffs und einprägsame Lead-Melodien trafen hier auf ausgezeichnetes Drumming und grandioses Bass-Spiel und bilden die musikalische Begleitung für eine interstellare Reise durch den Weltraum. Schade nur, dass die Sampling Maschine nicht so wollte wie die Band, die extrem tollen Visuals im Hintergrund machten dies aber eindeutig wieder wett und die Headliner aus Boston, Caspian, mussten sicher unter Körpereinsatz bemühen eine ebenbürtige Performance zu bieten. Da aber Bühnenpräsenz sicherlich eine der Stärken dieser Band ist, nahm es man ihnen nicht übel, als einzige des Abends nichts Visuelles auf Leinwand zu bieten. Vielmehr wagen Caspian es den Drummer, mit seinem minimalistischen Set (Kick-Drum, Snare, Hi Hat, Ride und Crash Becken) in die Mitte bzw. in die Aufmerksamkeit der Zuseher zu rücken und die restlichen Bandmitglieder drumherum zu platzieren. Mit den Worten: "So, this is the end of the sunday smile festival, thanks for having us", verabschiedeten sich die 5 Bostoner und stimmten einen neuen Song an, der in ein perkussives Ende mündet, bei welchem alle Musiker die Drumsticks wirbeln, während die Gitarrenfeedbacks leise verstummten und die Gewissheit, dass alle guten Dingen ein Ende nehmen müssen stetig zu wachsen scheinte.

Danke an all jene, die diesen Event möglich gemacht haben, danke an all die Zuschauer die gekommen sind und natürlich ein herzliches Dankeschön an die Bands, die diese 2 Abende zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben - See you soon.

English version coming soon!

Line Up:
Samstag:
Conform
Ayefore
Mom
This Will Destroy You

Sonntag:
Gordon's Tsunami Week - Live Video coming soon
Stellardrive
Caspian

Myspace
Los Gurkos
PMK

13. Oktober 2008

A Sunday Smile Festival, (25.10. & 26.10.2008, Innsbruck, Austria)

Hammermäßiges Line-Up in Innsbruck! In 12 Tagen gehts ab.

This Will Destroy You
Caspian
Gordon's Tsunami Week
Stellardrive
Mom
Ayefore
Coniiform

Mehr Infos unter http://www.myspace.com/asundaysmilefestival

23. Juni 2008

Gordon's Tsunami Week - A Place For Nowhere (EP) (2007) & Bonus Demos

In der Zeitschrift "VISIONS" erst kürzlich zum Demo des Monats gekürt worden. Sechs Münchener und die Freiheit ihrer Instrumente. Oder: bajuwarischer Postrock. Was kommt nach Postrock? Noch zumindest: Postrock! Und das mit steigender Qualität. Bedanken können wir uns bei den Genre-Vorreitern und -Größen wie Mogwai, Godspeed You! Black Emperor, Mono oder Sigur Rós. Denn ihre Pionierarbeit trägt reife Früchte. Auch hierzulande treten nach und nach Bands mit ihren Klangfeldern ans Tageslicht. Ein besonders gutes Beispiel: Gordon’s Tsunami Week. Auch die sechs Münchener haben das Rad nicht neu erfunden, aber warum auch, wenn’s so rund läuft. Auf ihrer Demo-EP "A Place For Nowhere" vereinen sie die Tragweite von Explosions In The Sky, die Melodieseligkeit Mogwais und die Wucht von Isis. Doch bis man die im Bandnamen verankerte Gewaltigkeit zu spüren bekommt, muss man geduldig sein. Die EP beginnt fast andächtig; als würde man mit Morgentau beträufelten Pflanzen beim Wachsen zusehen. Die dennoch nicht von der Hand zu weisende Bedrohlichkeit mutiert erst im dritten Song überraschend zu einer erbarmungslosen Wasserwelle. Doch Gordon's Tsunami Week geben das Ruder nicht aus der Hand, sondern beherrschen das Spiel zwischen schwerelosen Melodien und ausufernden Gitarrenwänden gekonnt. Beeindruckende 23 Minuten, denen eine Flut von Begeisterung folgen müsste. Noch dazu kommen in diesem Paket alle umlaufenden Demos, die im Vorfeld schon viel auf das nächste Release schließen lassen.

Hab sie 2mal schon Live gesehen. 1mal als Vorband von den Steaming Satellites mit DriveBy und 1mal als Vorband von ef und war schlichtweg beeindruckt von ihrer Live-Darbietung. Freu mich schon wieder, wenn sie im Oktober zusammen mit Größen wie This will destroy you/Lymbyc Systym/Caspian/Stellardrive in Innsbruck das PMK zum beben bringen.

Tracklist EP:
1. Barlev
2. Symbols
3. Hydra
4. Seldom
5. Orben

Bonus Tracks:
*. The angels are your friends (Demo)
*. Band Of The Story (Demo)
*. Aerotsunami (Demo)
*. Bleeding Walls (Demo)

Genre: Post Rock
(192kbit/s)
(EP 23:06)
(Demos 17:58)

Preview:


Myspace
LastFM
contact: gordonstsunamiweek@web.de
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